Kleiner Stadtteil ganz groß – 650 Jahre Kremenholl!

Der Kremenholl wird 650 Jahre alt. Was ursprünglich als „Cremenholl“ begann, dem wurde 1672 der endgültige Namen gegeben: Kremenholl

Pressehinweis: 23. Kremenholler Stadtteilfest am 14. + 15. September 2019

Leben, Arbeiten und Wohnen im Quartier, das war früher, man mag es heute kaum glauben, auch auf dem Kremenholl eine Selbstverständlichkeit.

Eingebettet in viel Grün ist „auf dem Kremenholl“ die Wohnqualität auch heute noch äußerst hoch. Die Zeiten zahlreicher im Quartier ansässiger Fabriken, Handwerksbetriebe, Werkstätten und einer Tankstelle sowie kontinuierlich zunehmende Einwohnerzahlen und Flächenausdehnung bei gesicherter Nahversorgung durch mehrere Lebensmittelläden, Bäckereien, Metzgerei Fachgeschäfte, Gaststätten und Restaurants, in denen Vereine ihre Stammtische hatten, Ausstellungen präsentiert wurden und die Hofkirmes beheimatet waren, sind längst vorbei und auch die Künstler samt ihrer Ateliers sind offenbar nicht mehr präsent.

Gut, dass einig Kremenholler Bürgerinnen und Bürger frühzeitig mit Weitsicht die drohende Entwicklung des Stadtteils zum reinen Wohnquartier vorausahnten und mit der Gründung eines Initiativkreises ihren schönen Stadtteil, wie Dornröschen im Grimm’schen Märchen, kulturell wach küssten. Es war wahrlich ein intensiver Kuss, der auch heute, nahezu 25 Jahre später nachhaltig seine Wirkung zeigt! Nach der ersten urkundlichen Erwähnung blickt der Kremenholl auf 650 bewegte Jahre zurück. Dieses Jubiläum muss beim traditionellen zweitägigen Stadtteilfest auf dem Schulhof und im Schulgebäude Tersteegenstraße 1-5 gebührend gefeiert werden. Für viele Kremenholler und „dahergelopene“ Freunde und Sympathisanten ist dies die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, sich (noch besser) kennenzulernen, multikulturelle Nachbarschaft zu pflegen, Netzwerke zu bilden, und/oder auch „einfach nur“ das üppige und dennoch kurzweilige, facettenreiche Bühnen – und Rahmenprogramm zu genießen und sich bestens unterhalten zu lassen. Langeweile kann da definitiv zu keiner Zeit aufkommen! Selbstverständlich darf der historische Rückblick bei so einem Fest nicht fehlen. Aber dabei möchten es die AkteurInnen nicht bewenden lassen und somit entstand bereits zu Beginn des Jahres die Kooperation mit dem Remscheider Künstler und Fotografen Thomas E. Wunsch und die Entstehung der Idee zur Fotoausstellung „ Kremenholler Ein – und Ausblicke“. Mit dieser Ausstellung möchten der Künstler und der Initiativkreis die Menschen und ihren Stadtteil auch künstlerisch „ins rechte Licht“ rücken. Unter den besagten Ein – und Ausblicken ist zum einen der Blick hinein in Wohnungen auf dem Kremenholl und zum anderen der Ausblick, der Blick ins Freie aus den Fenstern der Wohnungen heraus gemeint. Wie leben die Kremenholler und welchen Blick haben sie tagtäglich auf ihren Stadtteil? In diesen Bildern präsentiert sich der Kremenholl so alltäglich und authentisch, wie er ist! Diese Fotoausstellung bietet spannende und ungewöhnliche Perspektiven (siehe Anlage „Auszug aus der Festschrift zum Fotoprojekt“).

Selbstverständlich hoffen wir auf gebührenden Sonnenschein während der Festtage! Als waschechte Remscheider lassen wir Kremenholler uns aber auch durch Regenwolken die Laune nicht vermiesen,

sondern feiern dann einfach im Schulgebäude weiter! Junge und jung gebliebene Musiker aus dem Bergischen Land sorgen mit Live – Musik für eine angenehme Atmosphäre und allzeit gute Stimmung. Selbstverständlich bieten wir, wie jedes Jahr, gerade für Kinder, vielfältige Möglichkeiten sich kreativ zu betätigen, an den Aktionsständen aktiv zu werden und sich mit Geschick zu amüsieren.

Wie wäre es, wenn sie am besagten Wochenende einfach mal vorbei schauen würden?! Wir freuen uns auf ihren Besuch und wünschen bereits jetzt viel Spaß, tolle Gespräche und gute Unterhaltung!

 

23. Stadtteilfest Programm

Das könnte auch interessant sein...